In meiner Sommerpause habe ich viele interessante Themen gesammelt, über welche ich in den kommenden Monaten auf diesem Blog berichten werde. Künftig möchte ich meinen Blogs mehr ausweiten und den Bereichen Zukunft und Erfolg noch mehr Beachtung schenken. Für den Eröffnungsbeitrag habe ich mir daher einen ganz besonderen Artikel überlegt: Wie kann man Visionen zur Wirklichkeit werden lassen.

Wir alle haben Visionen und Träume. Aber wir alle kennen auch das Gefühl, diesen Vorstellungen und Zielen nicht näher zu kommen, da wir stets durch äussere oder innere Umstände abgelenkt werden. Schliesslich ist man ja auch kein Mönch, der in seiner Klause sitzt und in seinen Visionen nahezu lebt. Wir sind ständig gestresst, müssen Termine einhalten, dort am Handy, da ein Geburtstag, hier ein Mail beantworten und kleinere oder grössere Probleme lösen, die einem das Leben stellt. So geraten die besten Visionen, welche man in kreativen (sogenannten Flow-) Momenten erfasst hat und unbedingt umsetzen möchte, automatisch in Vergessenheit. Bis man irgendwann wieder daran erinnert wird, wenn man z.B. beim Aufräumen einen Notizzettel findet, wo man seine geniale Idee damals voller Elan niedergeschrieben hat. Ebenso geht es mir auf meinem Weg zur Selbständigkeit – wenn ich nicht aktiv dagegen steuere. Dass ich parallel immer zu viel gleichzeitig angehen möchte, ist mir bewusst. Und daher ist es umso wichtiger, dass ich mir meine Visionen immer wieder vor Augen führe. Dazu verwende ich ein relativ einfaches Tool, das sogenannte Visionboard. Beim Visionboard oder auch Dreamboard handelt es sich gemäss Wikipedia um eine Collage aus Bildern, Darstellungen und Affirmationen der Visionen, Ziele, Träume und Wünsche, die als Quelle für Inspiration und Motivation dienen. Es hilft einem, sich auf Ziele zu fokussieren und nutzt das sogenannte Gesetz der Anziehung, um Ziele zu erreichen.

Anbei eine Anleitung, um eure Visionen, Träume, Ziele, Gedanken etc. in einem Visionboard festzuhalten, euch damit täglich zu motivieren und die Vision vielleicht sogar dadurch zu manifestieren. Und wer an dieser Stelle skeptisch ist, der sollte es einfach mal ausprobieren.

  1. Man sollte sich ausreichend Zeit nehmen, um sich seinen Visionen und Zielen bewusst zu werden. Geht es um eine Beförderung, oder darum eine schon lang geplante Reise anzutreten? Will man eine Familie gründen oder selbständig erfolgreich sein? Ist man auf der Suche nach einem Partner, einer besseren Gesundheit, mehr innerer Ruhe oder will man sein Traumhaus bauen? Alle haben individuelle Ziele. Falls die Ziele den Partner, Mitarbeitende etc. betreffen, sollten diese Personen ebenfalls in die Zielfindung und die folgenden Prozessschritte miteingebunden werden. Mehr zur Vision gibt’s in diesem Blogeintrag.
  2. Die Visionen und Ziele gilt es nun niederzuschreiben in einem Stichwort oder einem kurzen Satz. Darüber habe ich auch schon einen Blogartikel gemacht. Wer mehr wissen möchte, kann dies hier nachlesen.
  3. Zu jedem der Ziele sucht man sich auf Google ein stimmiges, schönes und passendes Bild. Wenn es um Urlaub auf Hawaii geht, sucht man sich z.B. ein schönes Strandbild von Hawaii, wenn man sich damit identifizieren kann. Wenn man sich mehr Geld wünscht, dann googelt man nach einem Bild mit Geldscheinen. Wenn man sich nach einer Partnerschaft sehnt und sich glückliche gemeinsame Stunden wünscht, dann könnte die Suche beispielsweise ein ansprechendes Foto von zwei Verliebten sein. Wünscht man sich eine Traumvilla, dann googelt man nach einem Bild von einem solchen Haus. Dream Big, soll das Motto heissen. Und selbstverständlich darf man auch mehrere Bilder zu einem Thema suchen.
  4. Die Bilder nun in eine Powerpoint Datei oder ein anderes Programm (z.B. Paint) einfügen und schön harmonisch anordnen. Wenn es mehrere Bilder zu einem Thema gibt können diese auch nebeneinander oder in einem Cluster dargestellt werden.
  5. Es kann auch nur eine einzige wichtigste Vision dargestellt werden. Um den Fokus nicht zu verlieren ist es jedoch wichtig, dass man nicht zu viele Visionen gleichzeitig verwirklichen möchte. Ich persönlich würde maximal 10-12 relevante Ziele auf einmal nehmen.
  6. Das fertige Visionboard auf dem PC Desktop abspeichern und am besten gleich noch aufs Smartphone laden oder gar ausdrucken und an einem Ort aufhängen wo man es immer sieht (z.B. am Arbeitsplatz oder im Badezimmer).
  7. Mindestens am Morgen und am Abend regelmässig, aufmerksam und mit möglichst viel emotionaler Verbindung das Visionboard vor Augen führen. Man kann es aber auch zwischendurch immer mal wieder anschauen. Man muss es sich unbedingt zur Gewohnheit machen dieses Visionboard regelmässig anzuschauen, mindestens am Morgen nach dem Aufstehen und am Abend direkt vor dem Einschlafen.
  8. Beim Betrachten des Visionboards unbedingt daran glauben, dass man die Ziele erreichen kann. Sich in die Vision hineinfühlen, als hätte man sie schon erreicht. Wie fühlt es sich an, wenn…
  9. Falls man die Vision mit jemandem teilt kann man das Visionboard auch gemeinsam anschauen, darüber diskutieren oder einander davon erzählen. Ein Visionboard kann jedoch auch eine ganz persönliche Angelegenheit sein. Dann gilt es dies in Ruhe und Einsamkeit zu bestaunen.

Schaut und erlebt selbst, wie sich eure Motivation oder Realität ändert, wenn ihr das Visionboard ein halbes oder sogar ein ganzes Jahr regelmässig konsultiert. Natürlich kann es mit der Zeit auch verändert und auf die aktuelle Vision /Lebensumstände angepasst werden. Probiert es aus!

Grosse Unternehmen würden übrigens davon profitieren, wenn sie die Wirksamkeit dieses Tools anerkennen würden und z.B. jeder Mitarbeiter sein ganz persönliches Visionboard z.B. am Arbeitsplatz oder auf dem Comptuerdesktop anbrigen könnte.

„If you can dream it, you can do it“ – Walt Disney


Quellen:
Visionboard: https://en.wikipedia.org/wiki/Dream_board

Quote: https://www.brainyquote.com/quotes/quotes/w/waltdisney130027.html

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